Schlagwort-Archive: Weihnachtsbäume

„Weihnachtsbäume auf Rädern“ rollen wieder durch Heidelberg

„Wir bringen Menschen, die alleine leben und krank oder pflegebedürftig sind oder die eine Behinderung haben, in diesen Tagen einen echten geschmückten Weihnachtsbaum ins Haus“ erklärt Hendrikje Knop, die Koordinatorin des Projektes bei der FreiwilligenBörse Heidelberg.

Möglich wird das Ganze, durch das Engagement von SAP: die Weihnachtsbäume mit Kugeln und Lichterkette wurden in diesem Jahr für 150 Bäume gespendet und rund 120 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben sie in einer „Weihnachtsbaumfabrik“ (einer Lagerhalle in St. Leon-Rot), geschmückt. Ein Teil von ihnen wird die Bäume auch selbst ausfahren. Sogar die Kinder der Mitarbeitenden waren aktiv und bemalten mit Feuereifer die Weihnachtskarten, die als kleiner Gruß am Bäumchen zu finden sind.

Über verschiedene Pflegedienste, Seniorenzentren und die Stadtverwaltung als Kooperationspartner hat die FreiwilligenBörse Wunschzettel erhalten. 36 Bäume rollen in Heidelberger Haushalte und auch an weiteren Orten in der Metropolregion Rhein-Neckar in Mannheim, Ludwigshafen, Walldorf, Weinheim und Wiesloch ermöglicht vielseitiges freiwilliges Engagement ganz unterschiedlicher Akteure die Durchführung des Projekts.

In Heidelberg wird die ganze Aktion außerdem vom Autohaus Dechent, dem „Radhof“ des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung (VBI) sowie der Firma Umweltschutz UBP AG unterstützt. Das Thema Nachhaltigkeit war SAP in diesem Jahr ein besonderes Anliegen und so gehört zum Service auch, dass die Bäume nach Weihnachten kostenlos wieder abgeholt und entweder eingepflanzt oder im Tierpark Walldorf verfüttert werden. Auch der Weihnachtsschmuck und die Beleuchtung können im nächsten Jahr wiederverwertet werden.

„Für uns sind „Weihnachtsbäume auf Rädern“ ein tolles Projekt, mit dem sich ganz unterschiedliche Interessen verbinden lassen.“, so das Fazit von Ralf Baumgarth, dem Geschäftsführer der FreiwilligenBörse des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes. „Mit der Kombination von freiwilligem Engagement von Menschen, die (gerade in der Vorweihnachtszeit) etwas Gutes tun möchten, dem Engagement von Firmen, die mehr als Geld zu bieten haben und ihr fachliches Know-how, freiwilliges Engagement ihrer Mitarbeiter/-innen, Sachleistungen oder Infrastruktur zur Verfügung stellen, ermöglichen wir, dass in diesem Jahr etliche Menschen ein ganz besonderes Weihnachtsfest feiern können.“

Weihnachtsbäume auf Rädern – „Weihnachtsbaumfabrik“ nimmt Produktion auf

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Weihnachten steht vor der Tür. Oftmals sind Menschen aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung nicht mehr in der Lage, sich selbst einen Weihnachtsbaum zu besorgen, aufzustellen und zu schmücken.

Diese Aufgabe wird die FreiwilligenBörse auch 2012 wieder übernehmen und einen liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum ins Haus bringen.

In diesen Minuten nimmt die „Weihnachtsbaumfabrik“ in einer Lagerhalle bei SAP in St. Leon-Rot die Produktion auf: rund 100 Bäume werden dort von SAP-Mitarbeitenden als Freiwillige vorbereitet und ab Freitagnachmittag in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Walldorf und Wiesloch ausgeliefert.

Das Projekt ist möglich dank der finanziellen und logistischen Unterstützung durch das Softwareunternehmen SAP und den Einsatz von SAP-Mitarbeitenden in der „Produktion“ und Auslieferung der Bäume.

In Heidelberg unterstützt außerdem das Autohaus Dechent die Verteilung durch den Einsatz eines Fahrzeugs und eines Fahrers sowie der Verein zur beruflichen Integration und Qualifizierung (vbi) mit der Überlassung von Lagerflächen für das „Weihnachtsbaum-Zwischenlager“.

Das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg und verschiedene soziale Organisationen und die Seniorenzentren sind Kooperationspartner bei dieser Aktion. Die Rhein-Neckar-Zeitung hat ein Auslieferungsteam begleitet und unter der Überschrift „Weihnachten aus dem Kofferraum“ einen Arikel veröffentlicht, der hier nachzulesen ist.

Die FreiwilligenBörse sagt ein großes „Dankeschön“ an alle Ermöglicher des Projekts, das in diesem Jahr zum dritten Mal in Heidelberg stattfinden kann.

In der Metropolregion Rhein-Neckar koordiniert die FreiwilligenBörse das Projekt mit dem Mehrgenerationenhaus Mannheim, den Stadtverwaltungen in Ludwigshafen und Walldorf sowie dem Ehrenamtsbüro Wiesloch, die vor Ort die Organisation und Verteilung übernehmen.

Nachahmung hat die Idee bereits in Frankfurt am Main und Nürnberg gefunden, wo die dortigen Freiwilligenagenturen mit Unternehmen kooperieren.

Das Projekt ist eingebunden in die Kampagne „Generationen verbinden“ des PARITÄTISCHEN Baden Württemberg.

Bitte beachten Sie: es sind leider keine Bestellungen für Weihnachtsbäume mehr möglich.

Wenn Weihnachtsbäume Räder bekommen ….

Diese Diashow benötigt JavaScript.

handelt es sich keinesfalls um ein modernes Weihnachtsmärchen, sondern vielmehr um vielseitiges freiwilliges Engagement ganz unterschiedlicher Akteure. Nicht nur in Heidelberg, sondern auch in Schwetzingen, Walldorf, Wiesloch und in Ludwigshafen sind „Weihnachtsbäume auf Rädern“ unterwegs.

Initiator des Projektes ist die FreiwilligenBörse Heidelberg: „Es gibt viele Menschen, die alleine leben und krank sind, eine Behinderung haben oder einfach etwas altersschwach sind. Sie sind nicht mehr in der Lage, sich selbst einen Weihnachtsbaum zu besorgen, ihn aufzustellen und zu schmücken. Wir bringen diesen Menschen in der Woche vor Weihnachten einen geschmückten Weihnachtsbaum ins Haus“, erklärt Michaela Leux-Schirmer, die Koordinatorin des Projektes in der FreiwilligenBörse.

Möglich wird das Ganze, durch das Engagement von SAP: die Weihnachtsbäume mit Kugeln und Lichterkette wurden in diesem Jahr für 100 Bäume gespendet und rund 80 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben die Bäume in einer Lagerhalle, einer Weihnachtsfabrik in St. Leon-Rot, geschmückt. Ein Teil von ihnen wird die Bäume in diesen Tagen auch selbst ausfahren. Sogar die Kinder der Mitarbeiter/-innen waren aktiv und bemalten mit Feuereifer die Weihnachtskarten, die als kleiner Gruß am Bäumchen zu finden sind.

Wichtig sind auch die Partner vor Ort, die sich um die Verteilung der Bäumchen in den anderen Standorten kümmern. Das Generationenbüro Schwetzingen mit der Freiwilligenagentur, das Ehrenamtsbüro Wiesloch und Ansprechpartner/-innen für bürgerschaftliches Engagement der Städte Ludwigshafen, Walldorf und Wiesloch.

In Heidelberg wird das Projekt außerdem vom Autohaus Dechent, dem „Radhof“ des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung (VBI) unterstützt. Die Firma Umweltschutz UBP AG übernimmt ebenfalls kostenlos nach Weihnachten die  Abholung und umweltgerechte Entsorg und der Bäume.

„Es zeigt sich, dass sich mit den „Weihnachtsbäumen auf Rädern“ wirklich ganz unterschiedliche Interessen verbinden lassen.“, so das Fazit von Ralf Baumgarth, dem Geschäftsführer der FreiwilligenBörse des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes. „Die Kombination von freiwilligem Engagement von Menschen, die gerade in der Vorweihnachtszeit was Gutes tun möchten und das Engagement von Firmen, die noch mehr als Geld zu bieten haben, die fachliches Know-how, freiwilliges Engagement von Mitarbeiter/-innen, Sachleistungen oder Infrastruktur zur Verfügung stellen. Diese tolle Kombination ermöglicht, dass in diesem Jahr mehr als 100 Menschen ein ganz besonderes Weihnachtsfest feiern können.“

Weihnachtsbäume auf Rädern

Schon bald ist Weihnachten. Und was gehört in Deutschland traditionell zu Weihnachten? Ein Weihnachtsbaum. Aber es gibt Menschen, die alleine leben und krank sind, eine Behinderung haben oder einfach ein bisschen altersschwach. Sie sind nicht mehr in der Lage, sich selbst einen Weihnachtsbaum zu besorgen, ihn aufzustellen und zu schmücken. Diese Menschen mussten bisher vielleicht auf einen Weihnachtsbaum verzichten. Hier setzt ein neues Angebot der FreiwilligenBörse Heidelberg an: Weihnachtsbäume auf Rädern heißt es.

„Wir bieten den Menschen, die sich alleine keinen Baum mehr aufstellen würden, an, in der Woche vor Weihnachten einen liebevoll geschmückten Tannenbaum ins Haus zu bringen“, erklärt Renate Etmann-Friese, die als Teilnehmerin im Heidelberger FreiwilligenDienst das Projekt koordiniert, die Idee. „Oder wir kommen zu den Leuten nach Hause und dekorieren einen Baum nach Wunsch – auch mit vorhandenem Schmuck.“

Für Ralf Baumgarth, den Geschäftsführer der FreiwilligenBörse des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes, lassen sich mit diesem Vorhaben ganz unterschiedliche Interessen verbinden. „In der Weihnachtszeit melden sich oft Menschen bei uns, die sich gerne für andere, allein stehende Mitbürger/-innen engagieren möchten. Diesen Freiwilligen können wir nun eine zeitlich begrenzte Aufgabe anbieten, die Sinn macht und – da sind wir uns sicher – den Nutznießern/-innen viel Freude bereiten wird.“

Die FreiwilligenBörse hat für die Idee, die übrigens aus Bremen stammt und dort schon mehrere Jahre erfolgreich praktiziert wird, bereits viel Unterstützung gefunden. „Für uns ist das Projekt ein gutes Beispiel dafür, dass Unternehmen viel mehr zu bieten haben als nur Geld. Wir haben verschiedenen Firmen in unterschiedlichen Formen für eine Beteiligung am Projekt gewinnen können. Dabei wird uns fachliches know-how, freiwilliges Engagement von Mitarbeitern/-innen, Sachleistungen oder Infrastruktur zur Verfügung gestellt.“ Nur mit dieser Unterstützung durch Autohaus Dechent, Gartencenter Dehner, 100SEE-Communication, Kaufhof Warenhaus AG, Sirius GmbH, Umweltschutz UBP AG und P.J. Landfried GmbH kann die Idee überhaupt erst realisiert werden.

„Diejenigen, die einen Weihnachtsbaum bestellen möchten, können das bis zum 7. Dezember bei uns tun“ sagt Renate Etmann-Friese. Die FreiwilligenBörse hat ein Infotelefon unter 06221.474671 geschaltet, dort erfahren Interessierte mehr. Auch wenn es viel Unterstützung für das Projekt gibt, können die Weihnachtsbäume nicht kostenlos geliefert  werden. „Eine Mindestspende von 15,- Euro für einen geschmückten Baum benötigen wir, um die anfallenden Kosten zu decken“, erläutert Ralf Baumgarth.

Natürlich können auch andere Menschen, die das Projekt für eine gute Idee halten, eine Spende auf das Konto 72672 des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes bei der Sparkasse Heidelberg (BLZ 67250020) mit dem Vermerk „Weihnachtsbaum“ überweisen. „Gerne nehmen wir aber auch weitere Zeitspenden entgegen – von Menschen, die sich als Freiwillige beim Schmücken, Ausliefern und dem Abschmücken der Bäume noch engagieren möchten,“ ergänzt Renate Etmann-Friese.