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Weihnachtsbäume auf Rädern – „Weihnachtsbaumfabrik“ nimmt Produktion auf

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Weihnachten steht vor der Tür. Oftmals sind Menschen aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung nicht mehr in der Lage, sich selbst einen Weihnachtsbaum zu besorgen, aufzustellen und zu schmücken.

Diese Aufgabe wird die FreiwilligenBörse auch 2012 wieder übernehmen und einen liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum ins Haus bringen.

In diesen Minuten nimmt die „Weihnachtsbaumfabrik“ in einer Lagerhalle bei SAP in St. Leon-Rot die Produktion auf: rund 100 Bäume werden dort von SAP-Mitarbeitenden als Freiwillige vorbereitet und ab Freitagnachmittag in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Walldorf und Wiesloch ausgeliefert.

Das Projekt ist möglich dank der finanziellen und logistischen Unterstützung durch das Softwareunternehmen SAP und den Einsatz von SAP-Mitarbeitenden in der „Produktion“ und Auslieferung der Bäume.

In Heidelberg unterstützt außerdem das Autohaus Dechent die Verteilung durch den Einsatz eines Fahrzeugs und eines Fahrers sowie der Verein zur beruflichen Integration und Qualifizierung (vbi) mit der Überlassung von Lagerflächen für das „Weihnachtsbaum-Zwischenlager“.

Das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg und verschiedene soziale Organisationen und die Seniorenzentren sind Kooperationspartner bei dieser Aktion. Die Rhein-Neckar-Zeitung hat ein Auslieferungsteam begleitet und unter der Überschrift „Weihnachten aus dem Kofferraum“ einen Arikel veröffentlicht, der hier nachzulesen ist.

Die FreiwilligenBörse sagt ein großes „Dankeschön“ an alle Ermöglicher des Projekts, das in diesem Jahr zum dritten Mal in Heidelberg stattfinden kann.

In der Metropolregion Rhein-Neckar koordiniert die FreiwilligenBörse das Projekt mit dem Mehrgenerationenhaus Mannheim, den Stadtverwaltungen in Ludwigshafen und Walldorf sowie dem Ehrenamtsbüro Wiesloch, die vor Ort die Organisation und Verteilung übernehmen.

Nachahmung hat die Idee bereits in Frankfurt am Main und Nürnberg gefunden, wo die dortigen Freiwilligenagenturen mit Unternehmen kooperieren.

Das Projekt ist eingebunden in die Kampagne „Generationen verbinden“ des PARITÄTISCHEN Baden Württemberg.

Bitte beachten Sie: es sind leider keine Bestellungen für Weihnachtsbäume mehr möglich.

Wenn Weihnachtsbäume Räder bekommen ….

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handelt es sich keinesfalls um ein modernes Weihnachtsmärchen, sondern vielmehr um vielseitiges freiwilliges Engagement ganz unterschiedlicher Akteure. Nicht nur in Heidelberg, sondern auch in Schwetzingen, Walldorf, Wiesloch und in Ludwigshafen sind „Weihnachtsbäume auf Rädern“ unterwegs.

Initiator des Projektes ist die FreiwilligenBörse Heidelberg: „Es gibt viele Menschen, die alleine leben und krank sind, eine Behinderung haben oder einfach etwas altersschwach sind. Sie sind nicht mehr in der Lage, sich selbst einen Weihnachtsbaum zu besorgen, ihn aufzustellen und zu schmücken. Wir bringen diesen Menschen in der Woche vor Weihnachten einen geschmückten Weihnachtsbaum ins Haus“, erklärt Michaela Leux-Schirmer, die Koordinatorin des Projektes in der FreiwilligenBörse.

Möglich wird das Ganze, durch das Engagement von SAP: die Weihnachtsbäume mit Kugeln und Lichterkette wurden in diesem Jahr für 100 Bäume gespendet und rund 80 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben die Bäume in einer Lagerhalle, einer Weihnachtsfabrik in St. Leon-Rot, geschmückt. Ein Teil von ihnen wird die Bäume in diesen Tagen auch selbst ausfahren. Sogar die Kinder der Mitarbeiter/-innen waren aktiv und bemalten mit Feuereifer die Weihnachtskarten, die als kleiner Gruß am Bäumchen zu finden sind.

Wichtig sind auch die Partner vor Ort, die sich um die Verteilung der Bäumchen in den anderen Standorten kümmern. Das Generationenbüro Schwetzingen mit der Freiwilligenagentur, das Ehrenamtsbüro Wiesloch und Ansprechpartner/-innen für bürgerschaftliches Engagement der Städte Ludwigshafen, Walldorf und Wiesloch.

In Heidelberg wird das Projekt außerdem vom Autohaus Dechent, dem „Radhof“ des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung (VBI) unterstützt. Die Firma Umweltschutz UBP AG übernimmt ebenfalls kostenlos nach Weihnachten die  Abholung und umweltgerechte Entsorg und der Bäume.

„Es zeigt sich, dass sich mit den „Weihnachtsbäumen auf Rädern“ wirklich ganz unterschiedliche Interessen verbinden lassen.“, so das Fazit von Ralf Baumgarth, dem Geschäftsführer der FreiwilligenBörse des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes. „Die Kombination von freiwilligem Engagement von Menschen, die gerade in der Vorweihnachtszeit was Gutes tun möchten und das Engagement von Firmen, die noch mehr als Geld zu bieten haben, die fachliches Know-how, freiwilliges Engagement von Mitarbeiter/-innen, Sachleistungen oder Infrastruktur zur Verfügung stellen. Diese tolle Kombination ermöglicht, dass in diesem Jahr mehr als 100 Menschen ein ganz besonderes Weihnachtsfest feiern können.“

„Engagement im Advent“

Unter diesem Motto lädt die FreiwilligenBörse am Dienstag, 30.11. wieder zu ihrer beliebten „vermittelBar“ ein. Der Beginn ist diesmal um 19.45 Uhr, Veranstaltungsort ist das Forum am Park in der Poststraße 11.

Alle Jahre wieder melden sich in der Adventszeit Bürgerinnen und Bürger bei der FreiwilligenBörse, die den Wunsch haben sich zu Weihnachten ehrenamtlich/freiwillig zu engagieren, weil Sie ansonsten im Alltag für ein kontinuierliches Engagement zu wenig Zeit aufbringen können.

Bei der „vermittelBar“ – „Engagement im Advent“ präsentieren sich daher Einrichtungen, die besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit und an den Weihnachtstagen Unterstützung benötigen.

Vielleicht ist die vermittelBar auch für Sie eine gute Gelegenheit, einmal zu diesem Anlass in einen bestimmten Engagementbereich hinein zu schnuppern?

Zur Begrüßung erwartet die „vermittelBar“-Besucher/-innen ein adventliches Willkommensgetränk. Neben den Präsentationen der beteiligten Einrichtungen, laden Knabbereien und anregende Gespräche mit anderen Interessierten zum gemütlichen Verweilen ein.

Weitere Informationen über die FreiwilligenBörse, Tel. 06221 / 7262-172, freiwilligenboerse@paritaet-hd.de