Schlagwort-Archive: Metropolregion

Große Ereignisse werfen …

Foto mit Plakaten zum Freiwilligentag in der Heidelberger Hauptstrasse

… üblicherweise ihre Schatten voraus. In diesem Fall sind es aber die ersten Plakate, die in der Heidelberger Hauptstraße auf den Freiwilligentag der Metropolregion am 20.09. hinweisen. Unter dem Motto „wir schaffen was“ waren beim letzten Mal über 5.800 Menschen in rund 200 Projekten dabei. Das Erkennungszeichen dieses „Schnuppertags“ für freiwiwilliges, ehrenamtliches Engagement ist ein blauer Würfel. Daher lautet in diesem Jahr das Motto „Mach mal blau – für andere!“. In Heidelberg wird der Tag von der FreiwilligenBörse organisiert. Bis jetzt sind schon 15 ganz unterschiedliche Projekte dabei. Infos dazu und zur Anmeldung findet man unter www.wir-schaffen-was.de

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5. „Marktplatz Gute Geschäfte“ / 1. CSR Tag

Zum fünften Mal haben am 9. Juli 2013 beim „Marktplatz Gute Geschäfte“ jeweils rund 20 Unternehmen und gemeinnützige Organisationen wieder Knowhow, Sach- und Dienstleistungen getauscht. Zum Jubiläum fand die Veranstaltung in diesem Jahr im Heidelberger Rathaus statt. Die Bilanz kann sich sehen lassen: nach 74 Minuten „Handelszeit“ wurden 37 Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Damit steigt die Gesamtzahl der Vereinbarungen bei fünf Marktplätzen in Heidelberg auf rund 300.

Weiterer Marktplatz-Standort in Heppenheim

Mit seinen Erfahrungen und seinem Fachwissen hat das Heidelberger Organisationsteam bereits mehrere Marktplätze in der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus unterstützt. Das Team möchte in Zukunft weitere Kommunen für die Marktplatz-Idee gewinnen. „Wir sind davon überzeugt, dass Marktplätze eine gute Möglichkeit sind, um neue Kooperationen zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen anzubahnen, und so gemeinsam Problemlösungen für zentrale Themen etwa den demografischen Wandel zu entwickeln. Interessierte Kommunen und Kreise, Unternehmen und andere Akteure können dabei unsere Erfahrungen nutzen und sich von uns informieren und beraten lassen“, erklärte hierzu Ralf Baumgarth, Geschäftsführer der FreiwilligenBörse des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Als erste weitere Kommune konnten die Heidelberger Initiatoren bereits Heppenheim gewinnen, das Anfang 2014 einen weiteren Marktplatz-Standort eröffnen wird. „Heppenheim hat sich für den ,Marktplatz Gute Geschäfte‘ entschieden, weil wir dadurch zusammenwachsen und neue Horizonte eröffnen. Geben und nehmen, tauschen, bedeutet auf einer Augenhöhe zu sein. Das ist für uns ein wichtiges und erstrebenswertes Ziel“, unterstrich Sylvia Rhiem als Vertreterin der Stadt Heppenheim.

Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen

Erstmals fand in diesem Jahr eine Fachveranstaltung zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen statt, der erste „Corporate Social Responsibility-Tag“, kurz: „CSR-Tag“. In Vorträgen und Praxisimpulsen wurde aufgezeigt, welche Möglichkeiten Unternehmen haben, sich gesellschaftlich zu engagieren und dies mit ihrem Kerngeschäft zu verbinden. Zudem konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen zum gesellschaftlichen Engagement austauschen. Die Veranstaltung richtete sich an kleine und mittlere Unternehmen und Kommunen in der Metropolregion.

Hintergrund: die Marktplatz-Idee

Die FreiwilligenBörse Heidelberg, Heidelberger Kommunikationsunternehmen und die Stadt Heidelberg richten den Marktplatz gemeinsam aus. Für die teilnehmenden Unternehmen bietet der Marktplatz eine Plattform, auch ohne direkten Geldeinsatz in die Entwicklung des Gemeinwesens zu „investieren“. Auf Augenhöhe tauschen sie untereinander Mitarbeiter-Engagement, Know-how und Sachleistungen aus.

„Heidelberg ist einer der Pioniere der Marktplatzbewegung in Deutschland. Ohne ein engagiertes Organisationsteam, das sich mit einem enormen ehrenamtlichen Engagement für diese gute Sache einsetzt, könnten wir heute sicher nicht den fünften Marktplatz feiern“, betonte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner als Schirmherr der Veranstaltung.

„Gemeinnützige Organisationen bekommen auf dem Marktplatz eine wertvolle Plattform, um sich und ihre Projekte bekannt zu machen und Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Hiervon profitieren alle, auch wir als Stadt. Das entstandene Netzwerk kann uns dabei helfen, bei der Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen ganz neue, zusätzliche Ressourcen zu erschließen“, so der OB.

Weitere Informationen

Die Geschäftsstelle für den Marktplatz „Gute Geschäfte“ ist bei der FreiwilligenBörse eingerichtet und unter Telefon 06221 7262-171 für alle organisatorischen Fragen Ansprechpartner. Weitere Informationen zu Marktplatz und CSR-Tag unter www.gute-geschaefte-hd.de.

Erfolgreicher Freiwilligentag in Heidelberg – die ganze Region packt an

Am 15.09.2012 fand der 3. Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar statt. Die FreiwilligenBörse hat in Heidelberg diesen Tag in Kooperation mit der Stadtverwaltung organisiert. Mehr als 20 Projekte mit rund 250 Menschen haben stattgefunden. Einen kleinen Eindruck von dem großen Engagement der Freiwilligen vermittelt dieser Film.

„wir schaffen was“ – das Motto des Freiwilligentages haben wieder mehrere tausend Menschen wörtlich genommen und in knapp 260 Projekten in der ganzen Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) tatkräftig mit angepackt.  In über 50 Städten und Gemeinden gingen nach ersten Schätzungen etwa 5.800 Helfer ans Werk, um in gemeinsamen Aktionen Projekte bei gemeinnützigen Organisationen und Einrichtungen umzusetzen.

Neben Einzelpersonen, Familien und Freundeskreisen waren auch diesmal wieder zahlreiche Firmenteams beim Freiwilligentag mit am Start. Die FreiwilligenBörse organisierte z.B. für die Mitarbeitenden des Software-Konzerns SAP acht Projekte. Im Tierpark Walldorf oder beim Drogenverein Mannheim stellten sie ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis. Die SAP-Sinfoniker musizierten im Seniorenzentrum Pfaffengrund in Heidelberg. Ebenfalls in Heidelberg profitierte das naturwissenschaftliche Bildungszentrum ExploHeidelberg vom Fach-wissen der IT-Experten, die die Entwicklung der neuen Internetpräsenz übernahmen.

Startschuss für den Freiwilligentag 2010 gefallen

Onlinebanner zum Freiwilligentag der Metropolregion 2010

Unter dem Motto „Engagement fördert Bildung“ findet am Samstag, den 18. September 2010 der zweite Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar statt. Ab sofort können Projektleitungen und -veranstalter ihre Projekte auf der Internetseite www.wir-schaffen-was.de in eine Online-Datenbank eintragen.

Den Ideen der Initiatoren sind keine Grenzen gesetzt: die Projekte sollen das Thema „Lernen und Bilden“ stärken oder einen Beitrag zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in Bildungseinrichtungen leisten. Die Aktion findet im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. Bei der Premiere des Freiwilligentags vor zwei Jahren engagierten sich 6.700 Menschen in rd. 300 Projekten.

Die Umsetzung des Freiwilligentages in Heidelberg wird von der Stadtverwaltung koordniniert. Projektanbieter und Frewilligen können sich dort an Alexander Föhr wenden. Er ist telefonisch unter 06221 58-10381 oder per E-Mail Alexander.Foehr@Heidelberg.de zu erreichen.

Auch die FreiwilligenBörse Heidelberg leistet ihren Beitrag zum Gelingen dieses Tages und hat ihr Knowhow aus der Organisation von inzwischen mehr als einem halben Dutzend ähnlicher regionaler Freiwilligentage im Auftrag der Metropolregion in die Überarbeitung des Handbuchs für die Projektleitungen eingebracht.

Ausserdem ist Sie für verschiedene Unternehmen in der Region tätig, die den Freiwilligentag mit ihren eigenen Corporate Volunteering Programmen verknüpfen und das freiwilligen Engagement ihrer Mitarbeiterschaft fördern wollen. Und last but not least will sie versuchen im Rahmen der „Aktion zusammen wachsen“ die Bildungspatenschaftsprojekte in der Metropolregion für eine Beteiligung am Freiwilligentag zu gewinnen.

Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ voller Erfolg

Logo zum Aktionstag am 09.06.2010

Bundesweit erstmals fand am 9.  Juni 2010 ein Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ statt.  Auch in Heidelberg gab es verschiedene Aktivitäten von 10 lokalen Projekten. Ziel der Veranstaltung war es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das ehrenamtliche Engagement für Integration zu lenken und so noch mehr Freiwillige für eine Bildungspatenschaft zu begeistern.

In Patenschaftsprojekten engagieren sich Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit freiwillig/ ehrenamtlich: sie fördern Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien beim Erwerb der deutschen Sprache, helfen ihnen bei den Hausaufgaben oder beraten und begleiten sie beim Übergang von der Schule in die Ausbildung oder den Beruf.

Bundesweit stellten sich knapp 200 Organisationen mit ihren Patenschaftsinitiativen der Öffentlichkeit vor.  Allein in der Metropolregion Rhein-Neckar waren an 7 Standorten (Germersheim, Heidelberg, Klingenmünster, Ludwigshafen, Sinsheim, Wiesloch und Worms) mehr als 20 Partner aktiv.  Koordiniert wurden die Aktionen von der regionalen Servicestelle der „Aktion zusammen wachsen“ beim Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Durch ihre Beteiligung an den Veranstaltungen oder die Übernahme von Schirmherrschaften unterstützen Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse aus Ludwigshafen, ihre Kollegen Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner in Heidelberg und Rolf Geinert in Sinsheim sowie Bürgermeister Georg Büttler aus Worms und Landrat Dr. Fritz Brechtel des Kreises Germersheim den Aktionstag und die Arbeit der zahlreichen Patenschaftsprojekte in der Region.

Die „Aktion zusammen wachsen“ ist eine von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Integrationsplans ins Leben gerufenen Initiative und leistet seit 2008 einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Mehr zum Thema gab es aus Anlaß des Aktionstages auch im Fernsehen: „Bildungspaten als Integrationshilfe: Ambitionierte Projekte stärken die Region“- so lautete das Thema der Diskussionsrunde „Zur Sache“ im Rhein-Neckar Fernsehen. HierExterner Link im neuen Fenster können Sie die Sendung online im Videoportal des Senders anschauen.

FreiwilligenBörse qualifiziert Bürgerpreismentorinnen und -mentoren: Unterstützung für „Junior“-Bewerber beim Bürgerpreis der Metropolregion

 

Titelseite des Flyers für den Bürgerpreis der Metropolregion

Bereits zum zweiten Mal schreibt die Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar in diesem Jahr den Bürgerpreis aus. Gesucht werden in den drei Kategorien „Junioren“, „Starter“ und Profis“ noch unverwirklichte Projektideen, die sich bestehender Herausforderungen in der Region annehmen und einen Beitrag zum Miteinander in der Region leisten.

In diesem Jahr wurden erstmalig und eigens für die Unterstützung der „Junioren“ (Schüler, Auszubildende und Studierende bis 27 Jahre, die ihre Projekte alleine oder im Team entwickeln) in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenakademie Rhein-Neckar sogenannte Bürgerpreis-Mentoren geschult. Beate Ebeling von der FreiwilligenBörse Heidelberg und qualifizierte Mentorentrainerin hat diese Vorbereitung gemeinsam mit Carmen Daramus von der Stiftung durchgeführt.

„Wir finden es spannend, bewährte Konzepte aus der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Baden-Württemberg und den anderen Bundesländern mit den Initiativen der Metropolregion zu verknüpfen und so Synergien herzustellen“ meint der Geschäftsführer der FreiwilligenBörse und Initiator der Freiwilligenakademie Ralf Baumgarth.

„Bestimmt werden die ehrenamtlich/freiwillig tätigen Mentorinnen und Mentoren in Absprache mit den Bewerbern diese bei der Ideenfindung und bei der Planung des Projekts gut unterstützen können.“ Eingeflossen in das Konzept sind auch Erfahrungen, die die FreiwilligenBörse u.a. im Projekt „JES-Jugend engagiert sich“ der Landesstiftung Baden-Württemberg hat sammeln können. Weitere Informationen zum Bürgerpreis sind im Internet abrufbar: http://http://www.m-r-n.com/buergerpreis