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Es sind verschiedene Menschen zu sehen, die an einer Videokonferenz teilnehmen und Buchstaben in die Kamera halten, die den Satz "Engagement macht stark" ergeben.

Bundesweite „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ startet – auch Heidelberg ist dabei!

Am 10. September ist es wieder so weit: mit einer digitalen Auftakt-Veranstaltung startet die bundeweite „Woche des bürgerschaftlichen Engagements„, die unter dem Motto „Engagement macht stark“ steht.

Gemeinsam veranstalten die Stadt Heidelberg und die FreiwilligenAgentur vom 10. bis 19. September 2021 daher erstmals die EngagementWoche Heidelberg.

Gemeinwohlorientierte Organisationen aus den Bereichen Soziales, Bildung, Ökologie, Sport und Kultur präsentieren ihre Angebote und suchen Unterstützerinnen und Unterstützer.

Auch die FreiwilligenAgentur stellt ihre Arbeit vor und beantwortet Fragen wie: Was machen wir genau? Wie können Menschen, die sich gerne engagieren möchten, ein für Sie passendes Engagement / Ehrenamt über uns finden?  Wie können gemeinnützige / gemeinwohlorientierte Vereine, Einrichtungen und Initiativen von uns profitieren?  Und was bieten wir noch alles an Know-how, Projekten und Unterstützungsmöglichkeiten in dem spannenden Kontext „Bürgerschaftliches Engagement“ an?

Die Antworten gibt es in einem virtuellen Gesprächsraum am Montag, 13.09.2021 von 14 bis 15 Uhr!

Und sollte jemand Lust haben, sich bei der FreiwilligenAgentur zu engagieren, gibt es am Dienstag, 14.09.2021 ab 14 Uhr hier in diesem Raum weitere Informationen.

Ausbau des Freiwilligensektors als Konsequenz einer möglichen Aussetzung der Wehrpflicht und des Zivildienstes

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die maßgeblich mit dem Zivildienst befassten Verbände aufgefordert, aus ihrer Sicht die Auswirkungen möglicher Veränderungen der Wehrpflicht zu beschreiben und Empfehlungen für die Zukunft abzugeben.

Der PARITÄTISCHE, als einer dieser Verbände und zugleich Träger der FreiwilligenBörse, hat dazu eine Stellungnahme abgegeben.

Zur Abmilderung der Konsequenzen aus einer möglichen Abschaffung der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes fordert er von der Bundesregierung u.a. den „… Ausbau der Beratungsinfrastruktur für bürgerschaftliches Engagement.

Der Freiwilligensurvey 2004 belegt, dass 36 % aller Bürgerinnen und Bürger über 14 Jahren sich freiwillig engagieren. Er belegt ferner, dass enorme ungenutzte Engagementpotenzial. 32 % der noch nicht aktiven Bürgerinnen und Bürger wären grundsätzlich bereit sich zu engagieren.

Um dieses enorme Engagementpotenzial zu heben, indem Menschen insbesondere zum Engagement in sozialen Einrichtungen und Diensten motiviert werden, bedarf es einer Verbesserung der Information und Beratung über die Möglichkeiten des freiwilligen Engagements.

Die Bundesregierung sollte im Rahmen eines Modellprogramms kurzfristig die Beratungsinfrastruktur für freiwilliges Engagement in Freiwilligenagenturen … fördern.“