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Ideen für kontaktarme Engagement-Möglichkeiten

Das Corona-Virus zwingt uns Abstand voneinander zu halten. Das stellt gerade diejenigen, die sich weiterhin oder jetzt erst recht für andere Menschen engagieren wollen vor große Herausforderungen.

Wir wollen daher Ideen vorstellen, wie man auch ohne den direkten persönlichen Kontakt füreinander da sein kann. Die Engagement-Ideen kommunizieren wir auch über Facebook – in der Hoffnung, dass so möglichst viele Menschen davon erfahren und sich beteiligen oder eigene, neue entsprechende Ideen entwickeln.

Selbstverständlich freuen wir uns auch auf Rückmeldungen zu weiteren kontaktarmen Engagement-Ideen – um gemeinsam dem Corona-Virus zu trotzen.

Grußbotschaften für Nachbarinnen und Nachbarn hinterlassen: am Hospital-Gelände können Anwohnerinnen und Anwohner ab sofort auf der „Wand der Solidarität im Hasenleiser“ ihre Grußbotschaften für Nachbarinnen und Nachbarn hinterlassen. An der Kreuzung Freiburger Straße / Karlsruher Straße (B3) haben das Quartiersmanagement Hasenleiser und der Stadtteilverein Rohrbach mit der Genehmigung der städtischen Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz aus einer hölzernen Baumschutzwand eine bunte Plattform geschaffen, die das lebendige Miteinander im Quartier fördern soll, das aufgrund der Corona-Pandemie derzeit eingeschränkt ist.

Stolpersteine putzen: 152 Stolpersteine erinnern inzwischen in Heidelberg an Bürger und Bürgerinnen, die während der NS-Zeit verfolgt, vertrieben, ermordet worden sind. Bei dieser inzwischen beträchtlichen Anzahl der zu betreuenden Steine wird es für die Initiative Heidelberger Stolpersteine schwierig, alle im Blick zu behalten und regelmäßig zu säubern. Sie freut sich daher über Menschen, die ihr behilflich ist, ein Auge auf die Stolpersteine zu werfen, um ihnen Glanz und Lesbarkeit zu erhalten.

Online-Petitionen zu unterstützen für Themen die einem wichtig sind, ist auch eine Form von (politischem) Engagement und – zumindest was Viren angeht – vollkommen ansteckungsfrei 😉 Beispiele finden Sie u.a. bei Change.org, openPetition oder Campact

Das Heidelberger Stadtarchiv will die Corona-Krise im historischen Gedächtnis der Stadt verankern und sucht dazu Beiträge von Bürgerinnen und Bürgern. Kontaktsperre, Maskenpflicht, leere Spielplätze: Wie erleben Sie diese Zeit? Was wird Ihnen und uns in Erinnerung bleiben? Wer sich mit einem Beitrag beteiligen möchte, kann Text und/oder Foto unter Angabe des vollständigen Namens und der Anschrift senden an: Stadtarchiv Heidelberg, Max-Joseph-Straße 71, 69126 Heidelberg, E-Mail: stadtarchiv@heidelberg.de.

Schon mal was von Citizen Science gehört ? Dabei geht es darum, dass Bürger*innen gemeinsam mit Wissenschaftler*innen zu verschiedenen Themen forschen können – und das quasi vom eigenen Sofa oder dem eigenen Balkon. Wie das funktioniert sieht man bei Bürger schaffen Wissen – dort findet man Projekte, in denen man mitforschen kann.

Grafik zum Hackaton Care hackt Corona

Hackathon für die Soziale Arbeit in Zeiten des Corona-Virus

Soziale Arbeit in Zeiten des Corona-Virus: dieser Herausforderung können wir nur gemeinsam begegnen. Deswegen laden der Paritätische Baden-Württemberg gemeinsam mit Deutschem Roten Kreuz und Caritas ein, Probleme und Herausforderungen aus der Sozialwirtschaft interdisziplinär in einem 24-Stunden-Hackathon zu lösen. Die Lösung muss nicht digital sein. Die Zusammenarbeit der Lösungs-Teams wird digital passieren.

Zusammen sollen die durch den Virus verursachten Probleme „gehackt“ werden:

  • nach (digitalen) Lösungen und Angeboten als (Überbrückungs)Alternative für bisherige Präsenzangebote suchen,
  • kreative Lösungen und Konzepte erarbeiten, um Klient*innen weiterhin zu erreichen und zu begleiten,
  • sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für Fachkräfte eröffnen, die aktuell nicht im angestammten Arbeitsfeld eingesetzt werden können
  • neue Produkte entwickeln, die auch “danach” Sinn machen

Es sind ausdrücklich alle Verbände und Träger eingeladen, sich zu beteiligen und einzubringen.