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Forum der Migrantenselbstorganisationen

Zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements der in Heidelberg lebenden Migrantinnen und Migranten bietet die FreiwilligenBörse Heidelberg in Kooperation mit der Volkshochschule Heidelberg e.V. und dem Ausländer- und Migrationsrat ein monatliches „Forum der Migrantenorganisationen“ an.

Der erste Teil des Abends steht jeweils unter einem bestimmten Thema, das interessante Informationen und Ansprechpartner/-innen für Sie und Ihre Vereinsarbeit bereithält. Im zweiten Teil des Abends werden Sie in einer offenen und zwanglosen Atmosphäre miteinander in Kontakt und Austausch treten: Wer macht was? Was könnte auch für mich/meinen Verein/meine Initiative interessant sein? Welche Veranstaltungen sind geplant? Mit wem könnten wir etwas zusammen planen?…

Termin- und Themenvorschau (Stand 31.01.2008)

27. Februar 2008
Thema: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Herr Hartmut Michel vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird über die verschiedenen Fördermöglichkeiten des Bundesamtes berichten, die für Migrantenselbstorganisationen interessant sind. Was wird finanziert? Wie sind die Förderkonditionen? Wer ist Ansprechpartner?

26. März 2008
Thema: „Who is who in Heidelberg – Teil 2 ?“

Das Bürgeramt der Stadt Heidelberg stellt sein neues Sachgebiet „Migration und Bürgerschaftliches Engagement“ vor. Sie bekommen Informationen zu Ansprechpartnern/-innen und Unterstützungsmöglichkeiten.

23. April 2008
Thema: Öffentlichkeitsarbeit – die eigene Radiosendung!

Das freie Radio bermuda.funk e.V. bietet Ihnen die Möglichkeit Ihren Verein, Ihre Initiative, Ihre Projekte/Veranstaltungen im freien Radio zu präsentieren.

Die Treffen finden jeweils um 18.30 Uhr in der Volkshochschule Heidelberg, Bergheimer Straße 76 statt. Der Veranstaltungsraum ist dort ausgezeichnet.

Das Forum ist Teil des Projekts „Freiwilligenagenturen als Partner zur Integration“ der FreiwilligenBörse Heidelberg und wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziell gefördert.

 

Freiwilligenagenturen als Partner zur Integration von Migranten und Migrantinnen durch bürgerschaftliches Engagement

Unter dem Titel „Freiwilligenagenturen als Partner zur Integration von MigrantInnen durch bürgerschaftliches Engagement“, führt die FreiwilligenBörse Heidelberg eins von 16 Bundesmodellprojekten durch. Das Projekt wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziell für drei Jahre (2006-2009) gefördert und fachlich durch die Stiftung „Bürger für Bürger“ begleitet. 

Die Ziele, die mit dem lokalen Projekt erreicht werden sollen, sind:
• die Vielfalt des Engagements von und für MigrantInnen in Heidelberg sichtbar zu machen,
• den Beitrag des Engagements zur Integration herauszufinden,
• zu klären, ob das Engagement auf besondere Probleme stößt,
• Angebote zur Unterstützung des Engagements zu entwickeln und durchzuführen. 
Neben einer intensiven Netzwerkarbeit zur Vorstellung des Projektes und der Anbahnung möglicher Kooperationen bei allen Heidelberger Akteuren, die im Migrationsbereich tätig sind, wurde in einem ersten Handlungsschritt eine Befragung der Heidelberger Migranten(selbst)organisationen durchgeführt. 

Die Ergebnisse dieser Befragung wurden dem Ausländer-/Migrationsrat der Stadt Heidelberg und den befragten Migranten(selbst)organisationen vorgestellt. Wichtigste Unterstützungsbedarfe wurden in den Bereichen Räumlichkeiten, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit identifiziert.  Gemeinsam wurden die weiteren Handlungsschritte entwickelt, mit denen die FreiwilligenBörse die Migranten(selbst)organisationen unterstützen kann:
• Erstellung einer Räumlichkeiten-Datei – Projekt „Raum für Engagement“,
• Fortbildungsangebote im Rahmen eines monatlichen „Forums der Migranten(selbst)organisationen“,
• Öffentlichkeitsarbeit wie z.B. ein Internationales Erzählcafé im Rahmen der Woche des bürgerschaftlichen Engagements,
• Ausbildung von BürgermentorInnen für interkulturelle Kompetenz. 
Aber nicht nur die Migrantenselbstorganisationen stehen bei dem Projekt im Fokus, sondern auch zwei weitere Arbeitsebenen mit entsprechenden Fragestellungen:
1. Im Sinne einer interkulturellen Öffnung muss die FreiwilligenBörse für sich selbst prüfen, wie ihre Angebote MigrantenInnen besser erreichen können und welche besonderen Formen der Ansprache, Zugangswege, Unterstützung möglicherweise zu entwickeln sind.
2. Die Heidelberger Vereine, Initiativen und Einrichtungen. Hier interessieren die Fragen: Wo, wie und in welchem Maße engagieren sich Migranten/-innen ? Welche besonderen Probleme bestehen möglicherweise dabei? Mit welchen Angeboten kann die FreiwilligenBörse unterstützen? 

Die im Rahmen des Modellprojekts bislang bereits gewonnenen Erkenntnisse und die langjährigen Erfahrungen der FreiwilligenBörse Heidelberg in der Förderung von bürgerschaftlichem Engagement sollen auch Eingang finden in ein von der Stadtverwaltung Heidelberg zu erarbeitendes kommunales Integrationskonzept.