Wenn Weihnachtsbäume Räder bekommen ….

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handelt es sich keinesfalls um ein modernes Weihnachtsmärchen, sondern vielmehr um vielseitiges freiwilliges Engagement ganz unterschiedlicher Akteure. Nicht nur in Heidelberg, sondern auch in Schwetzingen, Walldorf, Wiesloch und in Ludwigshafen sind „Weihnachtsbäume auf Rädern“ unterwegs.

Initiator des Projektes ist die FreiwilligenBörse Heidelberg: „Es gibt viele Menschen, die alleine leben und krank sind, eine Behinderung haben oder einfach etwas altersschwach sind. Sie sind nicht mehr in der Lage, sich selbst einen Weihnachtsbaum zu besorgen, ihn aufzustellen und zu schmücken. Wir bringen diesen Menschen in der Woche vor Weihnachten einen geschmückten Weihnachtsbaum ins Haus“, erklärt Michaela Leux-Schirmer, die Koordinatorin des Projektes in der FreiwilligenBörse.

Möglich wird das Ganze, durch das Engagement von SAP: die Weihnachtsbäume mit Kugeln und Lichterkette wurden in diesem Jahr für 100 Bäume gespendet und rund 80 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben die Bäume in einer Lagerhalle, einer Weihnachtsfabrik in St. Leon-Rot, geschmückt. Ein Teil von ihnen wird die Bäume in diesen Tagen auch selbst ausfahren. Sogar die Kinder der Mitarbeiter/-innen waren aktiv und bemalten mit Feuereifer die Weihnachtskarten, die als kleiner Gruß am Bäumchen zu finden sind.

Wichtig sind auch die Partner vor Ort, die sich um die Verteilung der Bäumchen in den anderen Standorten kümmern. Das Generationenbüro Schwetzingen mit der Freiwilligenagentur, das Ehrenamtsbüro Wiesloch und Ansprechpartner/-innen für bürgerschaftliches Engagement der Städte Ludwigshafen, Walldorf und Wiesloch.

In Heidelberg wird das Projekt außerdem vom Autohaus Dechent, dem „Radhof“ des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung (VBI) unterstützt. Die Firma Umweltschutz UBP AG übernimmt ebenfalls kostenlos nach Weihnachten die  Abholung und umweltgerechte Entsorg und der Bäume.

„Es zeigt sich, dass sich mit den „Weihnachtsbäumen auf Rädern“ wirklich ganz unterschiedliche Interessen verbinden lassen.“, so das Fazit von Ralf Baumgarth, dem Geschäftsführer der FreiwilligenBörse des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes. „Die Kombination von freiwilligem Engagement von Menschen, die gerade in der Vorweihnachtszeit was Gutes tun möchten und das Engagement von Firmen, die noch mehr als Geld zu bieten haben, die fachliches Know-how, freiwilliges Engagement von Mitarbeiter/-innen, Sachleistungen oder Infrastruktur zur Verfügung stellen. Diese tolle Kombination ermöglicht, dass in diesem Jahr mehr als 100 Menschen ein ganz besonderes Weihnachtsfest feiern können.“

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