Initiative Come Together

15. Oktober, 2009

FreiwilligenBörse ist Kooperationspartner bei neuem Projekt des Studentenwerks zur Integration internationaler Studierender

Das Studentenwerk Heidelberg hat den Zuschlag für das „Programm zur Förderung der Integration ausländischer Studierender“ (PROFIN) erhalten, das vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) initiiert wurde. Mit dem Projekt „Initiative Come Together“ wird internationalen Studierenden die Gelegenheit gegeben, das Leben außerhalb von Hochschule und Wohnheimen besser kennenzulernen, indem ein direkter Kontakt zur Bevölkerung in und um Heidelberg hergestellt wird. Aufgabe der FreiwilligenBörse ist es interessierte Bürgerinnen und Bürger zu informieren und zu gewinnen, die den Studierenden die Teilnahme an Freizeitaktivitäten wie Sport, gemeinsamen Besuchen bei regionalen kulturellen Veranstaltungen, Familienfeiern und Ausflüge ermöglichen wollen.


Projektideen für Freiwilligentag gesucht: SAP-Mitarbeiter/-innen packen bei der Realisierung mit an

14. Juli, 2009

Am Samstag, den 26. September 2009 wird die FreiwilligenBörse Heidelberg den siebten Freiwilligentag für die Mitarbeiter/-innen von SAP in der Metropolregion Rhein-Neckar organisieren. Interessierte Organisationen, Vereine und Initiativen können sich ab sofort bei der FreiwilligenBörse melden, wenn sie Hände oder Köpfe für Projekte brauchen, die endlich realisiert werden sollen.

Die Aktion ist Teil der weltweiten Corporate Volunteering Initiative der SAP unter dem Motto „Clear Purpose“, zu Deutsch: Klares Ziel. In der Metropolregion war die Aktion bislang unter dem Namen „SAPlings“ bekannt. Über 60 Organisationen und Vereine haben bei diesen Tagen bereits mitgemacht. Die SAP-Mitarbeiter sind so zu gefragten Helfern in der Region geworden.

Die FreiwilligenBörse Heidelberg sucht Aufgaben und Projekte in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar, die sich an einem Tag durch eine Gruppe von mindestens 10 oder mehr SAP-Mitarbeitenden bewerkstelligen lassen. Dies können handwerkliche Projekte sein wie z.B. das Anlegen von Duftgärten – gemeinsam mit älternen Heimbewohnern. Oder ganz praktisch: das Unterstützen eines Ausflugs für Menschen mit Behinderungen. Thematisch passen auch Projekte in den Bereichen Bildung und Umwelt wie beispielsweise die Begrünung eines Schulgartens oder Bau von Weidentipis für einen Kindergarten. Gesucht werden aber auch Projekte, die sich mit neuen Technologien auseinandersetzen: Gemeinsam mit Schülern eine Homepage für die Schule bauen oder ein Workshop zum Thema Computer für Mädchen. Die Projektideen können so vielfältig sein, wie die Kompetenzen der SAP Mitarbeiter/-innen.

Vereine, Gruppierungen und Einrichtungen, die sich mit einem Projekt beteiligen wollen oder Fragen zu geeigneten Aktionen, Projekten oder zur Ideenfindung haben, wenden sich einfach an Michaela Leux-Schirmer oder Benjamin Schröder bei der FreiwilligenBörse Heidelberg, Telefon 06221.7262-171, email freiwilligenboerse@paritaet-hd.de. Dort sind weitere Informationen und Unterlagen zu erhalten. Bewerbungsschluss ist der 14. August 2009.


Pressekonferenz: Staatsministerin Maria Böhmer stellt neue regionale Servicestelle für die Metropolregion Rhein-Neckar vor

9. Juni, 2009

Bildungspatenschaften für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sollen stärker vernetzt und ausgebaut werden.

Die „Aktion zusammen wachsen“ stärkt Bildungspatenschaftsprojekte für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien und fördert Integration. Zur Unterstützung der Projekte und Initiativen in der Region wird eine neue Servicestelle für die Metropolregion Rhein-Neckar eingerichtet.

Ziel dieses regionalen Kompetenzzentrums ist es, die vielfältigen Aktivitäten vor Ort zu stärken und neue Projekte anzustoßen. Alle Interessierten können Angebote zum Erfahrungsaustausch, Beratungsangebote und Informationsveranstaltungen nutzen. Getragen wird die Servicestelle vom PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband.

Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien sind überproportional an Hauptschulen vertreten und erlangen noch zu selten die Hochschulreife. Ihre Bildungsabschlüsse liegen im Vergleich weit unter denen der deutschen Absolventinnen und Absolventen. Darüber hinaus haben Jugendliche aus Zuwandererfamilien häufig Probleme beim Übergang in die Ausbildung.

Ergänzend zu den Angeboten des Regelsystems sind zur Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungschancen zusätzliche Angebote notwendig. „Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien fehlt häufig eine individuelle und direkte Unterstützung: beim Lernen der deutschen Sprache, bei den Hausaufgaben sowie bei der Ausbildungsplatzsuche. Patinnen und Paten füllen diese Lücke und stehen den jungen Menschen mit großem ehrenamtlichem Einsatz zur Seite. Das Engagement dieser Bürgerinnen und Bürger möchte ich mit der regionalen Servicestelle der „Aktion zusammen wachsen“ stärken und ausbauen“, betont Staatsministerin Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Auch die Vorsitzende des Verbandes Region Rhein-Neckar und Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen Dr. Eva Lohse, begrüßt die regionalen Aktivitäten der Servicestelle: „Bildung ist der Schlüssel zu Integration und Teilhabe, aber Bildung braucht auch Vorbilder. Die Bildungspaten können solche Vorbilder für junge Migrantinnen und Migranten sein.“

In der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es eine Vielzahl von Paten-schaftsprojekten. Ralf Baumgarth, Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes und Projektleiter der regionalen Servicestelle, erklärt: „Nach den ersten Gesprächen mit Verantwortlichen in der Region besteht ein hoher Bedarf an Austausch und Vernetzung der bestehenden Projekte. Wir werden entsprechende Angebote unterbreiten, Informationen bereitstellen und darüber hinaus die Initiierung und den Ausbau neuer Projekte begleiten. Der Fokus liegt dabei auf der Phase der frühen Kindheit bis zum Ende des Grundschulalters und dem Übergang von der Schule in den Beruf.“

Kontakt
Regionale Servicestelle Metropolregion Rhein-Neckar der „Aktion zusammen wachsen“
c/o Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband
Forum am Park
Poststraße 11
69115 Heidelberg

Tel.: 0 62 21 / 72 62 – 176
Fax: 0 62 21 / 72 62 – 175
info@aktion-zusammen-wachsen-mrn.de


FreiwilligenBörse organisiert SAP-Freiwilligentag

25. April, 2009

Zum sechsten Mal unterstützten rund 250 SAP-Mitarbeiter gemeinsam mit ihren Familien und Freunden am letzten Samstag verschiedene Projekte gemeinnütziger Organisationen und Vereine. Die FreiwilligenBörse Heidelberg ist dabei Kooperationspartner von SAP und hat an neun Standorten in der Metropolregion 24 verschiedene spannende Aufgaben recherchiert, akquiriert und vorbereitet. So haben in Heidelberg das Alten- und Pflegeheim “Haus Philippus, Big Brothers Big Sisters Deutschland in Kooperation mit dem Jugendhof Heidelberg e.V. , der Ev. Kindergarten Kunterbunt, der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) Heidelberg, der Ökogarten der PH Heidelberg – Park der Vielfalt, die Stadt Heidelberg, Landschafts- u. Forstamt, Forstabteilung, die Stadtresidenz am Park, das Tierheim Heidelberg sowie das Waldpiraten-Camp von dieser Freiwilligen-Initiative profitiert. „Die SAP und ihre Mitarbeiter engagieren sich mit Entschiedenheit für die Gemeinschaften, in denen wir leben und arbeiten. Die weltweite SAP-Initiative Clear Purpose ist Ausdruck dieses Selbstverständnisses.“ heisst es in einer Pressemitteilung des Unternehmens dazu. „Clear Purpose“ ist der neue Name, der Freiwilligeninitiativen aller SAP-Standorte weltweit. – auch die europäische Initiative, die bislang als „SAPlings“ bekannt ist.


„Aktion zusammen wachsen“ stärkt Bildungspatenschaften

9. April, 2009

Die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien im Rahmen der „Aktion zusammen wachsen“ wird regional ausgeweitet. Um ihre Bildungschancen weiter zu erhöhen, hat Staatsministerin Maria Böhmer jetzt in der Metropolregion Rhein-Neckar eine regionale Servicestelle eingerichtet, an der auch die FreiwilligenBörse des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes beteiligt ist.

„Junge Migrantinnen und Migranten müssen frühzeitig gefördert werden. Hier setzen Bildungspatenschaften an. Engagierte Bürgerinnen und Bürger stehen Kindern und Jugendlichen zur Seite und verhelfen ihnen damit zu besseren Zukunftschancen. Bildungspatenschaften sind ein enorm wichtiger und ergänzender Beitrag für die Integration in Deutschland“, erklärte Maria Böhmer, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Die Landschaft der Bildungsprojekte in der Metropolregion Rhein-Neckar ist vielfältig und reicht von Lesepatenschaften in Kindergärten, Grundschulen oder Büchereien bis hin zu Job-Paten-Projekten, die junge Frauen und Männer in der Übergangsphase vom der Schule in die Ausbildung oder in den Beruf begleiten.

„Unsere Arbeit richtet sich einerseits an bestehende Patenschaftsprojekte in der Region, die wir durch Fortbildungen und Workshops unterstützen können. Gleichzeitig bieten wir denjenigen Beratung und Begleitung, die ein Patenschaftsprojekt aufbauen wollen. Dazu gehören beispielsweise auch Kindertageseinrichtungen, Schulen aber auch Büchereien oder Kommunen“, erläutert Ralf Baumgarth, Projektleiter beim PARITÄTISCHEN die Aufgaben der Servicestelle.

Der Erfolg von Patenschafts- und Mentoringprojekten hängt wesentlich von ihrer regionalen Vernetzung ab – untereinander, aber auch mit Akteuren wie beispielsweise Land und Kommune, der Freien Wohlfahrtspflege, Freiwilligenagenturen und Migrantenselbstorganisationen.

Der PARITÄTISCHE als Dachorganisation vieler dieser Einrichtungen und als weltanschaulich neutraler Wohlfahrtsverband bietet damit eine gute Plattform für die Arbeit der Servicestelle. „Wir wollen gerne die Möglichkeit nutzen, ein regionales Patenschafts-Netzwerk zu initiieren“, erklärt Baumgarth weiter. „Viele lokale Patenschaftsprojekte sind aufgrund ehrenamtlicher Initiative entstanden. Ihnen wollen wir durch Beratung, regionale Vernetzung und Qualifizierung Entlastung bieten, um ihre Situation zu stabilisieren, Qualität zu entwickeln und kontinuierliche Strukturen schaffen zu können.“

„Die Servicestelle bietet auch die Chance, das vorhandene große Potential für freiwilliges, ehrenamtliches Engagement in der Metropolregion für zusätzliche Patenschaften zu erschließen. Wir denken, dass wir Bürgerinnen und Bürger in der Metropolregion für diese Form des Engagements sensibilisieren und so die lokalen Patenschafts- oder Mentoringprojekte unterstützen können“, hofft Baumgarth. „Denn die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement ist einen wichtiger Beitrag zur Regionalentwicklung und Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen.“

Mehr Informationen zu dem bundesweiten Projekt gibt es im Internet unter: www.aktion-zusammen-wachsen.de oder bei der regionalen Servicestelle Metropolregion Rhein-Neckar der „Aktion zusammen wachsen“, c/o Der PARITÄTISCHE, Forum am Park, Poststraße 11, 69115 Heidelberg, Tel.: 0 62 21 / 72 62 – 176, E-Mail: info@aktion-zusammen-wachsen-mrn.de


Engagement-Tandems – Neues Pilotprojekt der FreiwilligenBörse

5. Dezember, 2008

Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember stellt die FreiwilligenBörse Heidelberg ein neues Pilotprojekt vor: die Engagement-Tandems zur Unterstützung des freiwilligen Engagements von Migrantinnen und Migranten.

Die Idee ist einfach: das freiwillige, bürgerschaftliche Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund ist ein wichtiges Element für eine gelingende Integrationsarbeit. Es trägt zur Identifikation mit dem Gemeinwesen bei und lässt oft neue, integrationsfördernde Kontakte und Vernetzungen entstehen. „Die spannende Frage ist jedoch,“ sagt Ralf Baumgarth, Geschäftsführer der FreiwilligenBörse, „wie es gelingen kann, dass Migrantinnen und Migranten möglichst niedrigschwellige Angebote zum Engagement finden?“

Hier setzt nun das neue Pilotprojekt der Engagement-Tandems an: erfahrene Freiwillige führen interessierte Freiwillige mit Migrationshintergrund in ihr eigenes Engagement bei einem Verein, in einer Einrichtung etc. ein. Sie stehen als persönliche Ansprechpartner/innen zur Verfügung, bauen Hemmschwellen ab und unterstützen den Weg ins Engagement.

„Interessierte Migranten/innen lernen so in einem begleiteten Rahmen die Anforderungen des jeweiligen Engagementfeldes kennen und erschließen sich den Zugang zu einer neuen freiwilligen Tätigkeit. Sie bekommen die Möglichkeit ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten einzusetzen, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und/oder weiterzuentwickeln und neue Kontakte zu knüpfen.“ erläutert Projektleiterin Ulli Leßmann weiter.

Erste Kooperationspartner für das Vorhaben hat die FreiwilligenBörse bereits bei verschiedenen gemeinnützigen Einrichtungen gefunden. Die potentiellen Freiwilligen mit Migrationshintergrund sollen zum Beispiel im Kreis der ehemaligen Teilnehmenden von Integrationskursen gewonnen werden.

„Unsere Hoffnung ist, dass dieses Projekt auf beiden Seiten des Tandems Lernprozesse anstößt und ein respektvolles und tolerantes Miteinander ermöglicht. Wenn sich zeigt, dass die Engagement-Tandems dazu ein guter Weg sind, wollen wir das Projekt in der Zukunft gerne ausweiten “ meint Baumgarth zu den Perspektiven .

Das Projekt Engagement-Tandems ist ein weiterer Beitrag der FreiwilligenBörse im Rahmen des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs und wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Deutschen Bank finanziell unterstützt.

Weiter Informationen zu dem Projekt erhalten Sie bei der FreiwilligenBörse Heidelberg im Forum am Park, Poststraße 11, 69115 Heidelberg, Telefon: 06221-7262-172 oder -174, Mail: freiwilligenboerse@paritaet-hd.de


Projektwoche „Soziales Lernen“ für Auszubildende der Heidelberger Stadtverwaltung abgeschlossen

3. Dezember, 2008

Bereits zum fünften Mal hatte die FreiwilligenBörse für die Stadt Heidelberg vom 27. bis zum 31. Oktober die Projektwoche „Soziales Lernen“ durchgeführt, die ein fester Bestandteil der städtischen Ausbildung ist. Anlässlich des Projektabschlusses präsentierten die Auszubildenden im Neuen Sitzungssaal ihre Ergebnisse der Projektwoche „Soziales Lernen“. Das Stadtblatt berichtete in seiner Ausgabe vom 3. Dezember 2008 darüber:

Am Freitag, 28. November, präsentierten die 14 Auszubildenden aus allen Lehrjahren bei einer Abschlussveranstaltung die Ergebnisse der Woche. Die Stadt Heidelberg unterstützt das Projekt, das von der Freiwilligenbörse Heidelberg betreut wird, um jungen Menschen neben der fachlichen Qualifikation auch soziale und persönliche Kompetenzen zu vermitteln.

Die Auszubildenden waren vor den Präsentationen recht nervös – immerhin waren Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, Roland Haag, Leiter des Personal- und Organisationsamtes der Stadt Heidelberg, und Ralph Baumgarth vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband sowie einige ihrer Vorgesetzten und Eltern als Zuhörer anwesend. Doch Marco Beckenbach, Kevin Burgstrahler, Paula Can, Senay Genc, Felix Gisy, Ines Groél, Simon Henzel, Swen Kauzner, Steffen Nickel, Konstantin Olias, Melanie Reinhard, Nicole Sowarsch, Grazyna Szuminski und Selina Werner legten ihre Nervosität schnell ab und stellten auf interessante und unterhaltsame Weise die Ergebnisse ihrer Projektwoche vor.

Zu Beginn der Projektwoche hatten sich alle ein Lernziel wie „offener auf Menschen zugehen“ oder „geduldiger sein“ gesetzt, das auch von den meisten eingehalten werden konnte. Ihr Fazit fiel durchgehend positiv aus: Eine Auszubildende führte an, sie habe jetzt „mehr Verständnis für Menschen, denn jeder ist anders“. Andere haben gelernt, Vorurteile abzubauen und hilfsbereiter zu sein. Alle Teilnehmer wollen versuchen, die neuen Erfahrungen auch in ihren Alltag einfließen zu lassen.

Folgende Einrichtungen hatten sich an der Woche beteiligt: Altenheim Haus Philippus, Altenpflegeheim Mathilde-Vogt-Haus, Altenpflegeheim St. Michael, Diakonisches Werk Sozialpsychatrischer Dienst, Haus Bethanien-Lindenhof, Kinderkrippe Bullerbü – Generationsbrücke e. V., Ökumenische Krankenhaushilfe, Offene Hilfen der Lebenshilfe Heidelberg, Seniorenzentrum Pfaffengrund und SKM-Wohnungslosenhilfe. (iuk)


Erfahrungen, auf die es ankommt! – Service Learning für Studierende

6. November, 2008

Service Learning für Studierende: ein neues Angebot der FreiwilligenBörse an der Universität Heidelberg ab dem Wintersemester 2008/2009

Sozialkompetenz als Schlüsselqualifikation ist als Schlagwort in aller Munde. Teamgeist, Verantwortung übernehmen, sich in andere hineindenken – all das sind Fähigkeiten, die in der beruflichen Welt wichtig sind und deren Bedeutung zunehmend wahrgenommen wird. »Service Learning« greift diese Entwicklung auf und bietet Studierenden eine außergewöhnliche Lernmöglichkeit in diesem Feld.

Gemeinsam mit dem Career Service der Universität Heidelberg hat die FreiwilligenBörse des PARITÄTISCHEN ein Konzept entwickelt, dass im kommenden Wintersemester erstmals erprobt wird. Beim »Service Learning« arbeiten die Studierenden insgesamt 22 Stunden während des Semesters freiwillig, ehrenamtlich in einer individuell ausgewählten sozialen Einrichtung mit.

Auf die Begegnungen in fremden Lebenswelten werden die Teilnehmenden von Michaela Leux-Schirmer, der Projektleiterin der FreiwilligenBörse, in einem Einführungsseminar vorbereitet. Die bei ihrem Freiwilligeneinsatz gewonnenen Erfahrungen werten die Studierenden während ihres Einsatzes bzw. im Anschluss daran gemeinsam aus. Sie reflektieren, wie die gewonnenen Erkenntnisse in ihre Studium und zukünftige berufliche Situation übertragen werden können. Auch dabei erhalten Sie Unterstützung durch die FreiwilligenBörse.

Bei ihren Einsätzen lernen Studierende in der Praxis. Sie erfahren reale soziale Verhaltens- und Handlungsmuster und reflektieren diese gemeinsam. Durch den Kontakt und Austausch mit Menschen in schwierigen, betreuten oder benachteiligten Lebenssituationen erfahren Sie eine »Horizonterweiterung«, die Sie in Ihrer eigenen sozialen Entwicklung voranbringt. Sie sind in lebendiger Interaktion sowohl mit den „Klienten/-innen“ als auch den Ansprechpartner/-innen der Einrichtungen.

Das Angebot »Service Learning« wird an einigen anderen Universitäten bereits angeboten und die dort gemachten Erfahrungen sind uneingeschränkt positiv. Die Studierenden, die daran teilgenommen haben, sind sich in der Aussage einig, dass sie hierbei in ihrer eigenen Entwicklung bereichert und gestärkt wurden. Außerdem erhalten Sie für die Teilnahme an »Service Learning« ein Zertifikat.

Das Projekt »Service Learning für Studierende« kann in Heidelberg umgesetzt werden dank der fachlichen Beratung durch die Agentur mehrwert und Förderung durch die Robert Bosch Stiftung und die E-Burckhardt-Stiftung. Weitere Informationen hier.


Wir schaffen was: Engagement per Blumengruß

20. September, 2008


Auch die Freiwilligen-Börse beteiligte sich am ersten Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar mit einem eigenen Projekt. Ältere Menschen, die in verschiedenen Heidelberger Alten- und Pflegeheimen leben und wenig Besuch erhalten, wurde ein Blumengruß überbracht. Die Blumensträuße spendeten Bürgerinnen und Bürgern sowie einige Heidelberger Blumengeschäfte, die die Idee des Freiwilligentages gut fanden und unterstützen wollten, aber keine Zeit hatten, sich selbst zu engagieren. Die Verteilung von gespendeten Blumensträußen übernahmen Freiwillige, die Zeit und Lust hatten, an diesem Tag Besuche in den Alten- und Pflegeheimen zu machen und generationenübergreifende Kontakte zu pflegen.
Weitere Fotos gibt es hier.


3. Marktplatz Gute Geschäfte Heidelberg

14. Mai, 2008

Bei diesem Marktplatz, die Idee stammt aus den Niederlanden, geht es nicht um Gurken, Tomaten oder Äpfel, vielmehr um das Verhandeln von gesellschaftlichen Anliegen. Gemeinnützige Organisationen und Unternehmen begegnen sich auf Augenhöhe.

Gemeinnützige brauchen (Wo)manpower, Know-How, Sachmittel, Infrastruktur und Zugang zu Netzwerken und Unternehmen können dies alles bieten. Aber auch die Gemeinnützigen haben so einiges in ihrem Repertoire, was sie Unternehmen anbieten können. Ziel ist es eine Vielfalt von guten und kreativen Engagementvereinbarungen abzuschließen und neue Partnerschaften zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen anzustiften.

Für interessierte gemeinnützige Organisationen veranstaltet die FreiwilligenBörse am 27.5.08 um 18 Uhr einen Informationsabend im Saal der Volkshochschule Heidelberg, Bergheimer Str. 76.

An diesem Abend erfahren interessierte Organisationen einiges über die Marktplatzmethode, sowie über das Bewerbungsverfahren für die Teilnahme am 3. Marktplatz in Heidelberg. Weitere Informationen erhalten Sie direkt über uns oder www.gute-geschaefte-hd.de